112 jähriges Jubiläum

Montag, den 16.07.2018

Am Sonntag, den 08.07.2018 feierte die Löschgruppe Roggendorf/Thenhoven auf dem Gelände um die Feuerwehrwache ihr 112 jähriges Bestehen.
Los ging es um 11.12 Uhr mit einer Fahrzeugschau, Kinderprogramm mit Hüpfburg sowie der obligatorischen Verpflegung mit Gegrilltem, Kuchen und kühlen Getränken. Danach gab es aber auch einen offiziellen Teil, denn Hauptbrandmeister Frank Daubenbüchel wurde durch den Leiter der Feuerwehr Köln, Johannes Feyrer, sowie Oberbrandrat Stefan Ortmann nach insgesamt 12 Jahren von seiner Aufgabe als 2. Stellvertretender Löschgruppenführer entpflichtet, wofür ihm Dank und Anerkennung ausgesprochen wurde. Dieses Amt übernimmt nunmehr Oberbrandmeister Mathias Padziorny. Ebenfalls wurde mit Unterbrandmeisterin Melanie Greven und Feuerwehrmann Axel Warstat die neue Leitung der Jugendfeuerwehr ernannt.
Um 14 Uhr folgte das erste Highlight, denn die Löschgruppe hatte Björn Heuser verpflichten können, der zahlreiche kölsche Lieder zum Besten gab. Bei strahlendem Sonnenschein wurde geschunkelt und mitgesungen. Danach zeigten die Jugendfeuerwehren Roggendorf/Thenhoven und Worringen in einer Übung, was die nächste Generation an Brandschützern bereits zu leisten im Stande ist. Die erwachsenen Kollegen der Höhenretter präsentierten kurz darauf aus knapp 30 Metern Höhe eine spektakuläre Abseilübung von der Drehleiter.
Nicht weniger spannend ging es bei der anschließenden Tombola zu, bei der zahlreiche hochwertige Preise zu Gunsten der Jugendfeuerwehr verlost wurden. Den Abschluss des Tages bildete der Auftritt der Musikband Seven Amped, die noch einmal Partystimmung aufkommen ließ.
Die Löschgruppe bedankt sich für die überwältigende Resonanz. Zahlreiche Bewohner des Dorfes, Vertreter der Ortsvereine, darunter auch das amtierende Schützenkönigspaar sowie befreundete Löschgruppen aus Köln, Dormagen, Meckenheim-Merl und aus Thalexweiler im Saarland waren der Einladung gefolgt und haben damit zu diesem rundum gelungenen Tag beigetragen.
Dass die Löschgruppe auch nach 112 Jahren noch gebraucht wird, bewiesen 3 Einsätze während der Auf- und Abbauphase für das Fest. Auf Grund des trockenen Wetters war wegen Bodenfeuern auf den Golfplatz sowie die A 57 alarmiert worden. Darüber hinaus war es auf der Sinnersdorfer Straße zu einer Rauchentwicklung unterhalb der Dachverziegelung eins Wohnhauses gekommen. Da sich zahlreiche Kameraden an der Feuerwache befanden, konnten innerhalb kürzester Zeit jeweils beide voll besetzten Löschfahrzeuge zur Hilfeleistung ausrücken.

Zeltlager der Jugendfeuerwehren

Montag, den 11.06.2018

Das lange Wochenende über Fronleichnam verbrachten die Jugendgruppen aus Roggendorf/Thenhoven und Worringen gemeinsam auf einem Campingplatz am Biggesee. Nachdem am Mittwochabend schon alle Sachen in insgesamt fünf Transits und drei Anhänger verladen wurden, konnte es am Donnerstagmorgen pünktlich in Richtung Attendorn losgehen.
Nach einer Führung in der Atta Höhle ging es zu Fuß die circa 2,5 Kilometer zum Campingplatz. Hier wurden insgesamt sechs große Zelte inklusive Küche aufgebaut. Da alle kräftig beim Zelt Aufbau mit anpackten, ging es danach noch an den Biggesee eine Runde schwimmen.
Der Freitag fing mit einem Frühstück zur Stärkung an. Danach konnte jede Menge Energie beim „Chaosspiel“ verbrannt werden. Bei diesem Spiel ging es um Teamgeist, Schnelligkeit, Wissen und ein bisschen Glück. Nachmittags stand dann Geocaching auf dem Plan. Leider war das Wetter dieses Jahr nicht auf unserer Seite, da es ab nachmittags durchgängig regnete. Das schlug natürlich ein wenig auf die Stimmung, weshalb an diesem Abend alle früh in ihren Schlafsäcken verschwunden waren.
Der Samstag startete dann trocken und wir entschieden uns nach dem Frühstück in den Kletterpark nach Olpe zu fahren. Hier bekam jeder einen Klettergurt und eine intensive Einweisung, dann ging es los. Gemeinsam wurden alle Pfade des Kletterparcours erobert und auch die Seilrutsche wurde oft von den Kindern und ihren Betreuern genutzt. Auch der Besuch im Schwimmbad am Nachmittag kam bei den Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr sehr gut an. Nach einem letzten Abend auf dem Campingplatz bei Lagerfeuer und ein paar dazugehörigen Spielen, wurde am Sonntagmorgen abgebaut. Der Sonntag war vom Wetter her der schönste Tag, so dass im Sonnenschein alles in die Autos geladen wurde und wir uns auf den Heimweg machten. An der Feuerwache angekommen, mussten alle Sachen noch ausgepackt, sauber gemacht und wieder verstaut werden; dann war Feierabend. Damit ging ein schönes aber durchaus auch anstrengendes Wochenende für uns zu Ende. Die Planungen für das Zeltlager 2019 laufen schon, damit es für den Feuerwehr-Nachwuchs auch nächstes Jahr wieder ein aufregendes Wochenende wird.
Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei allen, die uns bei der Organisation und Durchführung des Zeltlagers unterstützt haben. Ein besonderer Dank gilt unserer Küchencrew, die uns über vier Tage bestens versorgt hat.

Bereichsübung 2018

Samstag, den 05.05.2018

Rund 100 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner, darunter auch die Löschgruppe Roggendorf/Thenhoven, stellten am Samstag, den 05.05.2018 von 7 Uhr bis 16:30 Uhr ihre Leistungsfähigkeit an insgesamt vier Übungsstationen im Kölner Nordwesten erfolgreich unter Beweis.

Alle zwei Jahre wird im Gefahrenabwehrbereich 2 der Kölner Feuerwehr eine großangelegte Übung ausgerichtet. Die Übung war in insgesamt vier Stationen mit unterschiedlichen Übungsszenarien gegliedert. Unter den kritischen Augen der Übungsbeobachter mussten alle teilnehmenden Einheiten eine Menschenrettung aus einem verrauchten Industriebetrieb durchführen und an einer weiteren Station im Schulungszentrum der Feuerwehr den sicheren Umgang mit ihrer Wärmebildkamera unter Beweis stellen. Rund zwanzig teilweise schwerstverletzte Personen gab es bei einem fiktiven Unfall zwischen zwei Linienbussen und einem PKW auf einem Parkplatz am Fühlinger See. Die dadurch entstandene medizinische Mangelversorgung machte die Priorisierung der Verletzungen und eine besondere taktische Vorgehensweise erforderlich. Um die Darstellung für die Übungsteilnehmer realistischer zu gestalten wurden die ehrenamtlichen Verletztendarsteller von einem Schminkteam der Johanniter Unfallhilfe mit entsprechenden Verletzungen ausgestattet. Bei einer weiteren Aufgabe am Übungsturm der Höhenretter im Hof der Feuer- und Rettungswache in Ehrenfeld mussten die Fahrzeugbesatzungen als Team das erste Obergeschoss erklimmen. Dabei war als Hilfsmittel jedoch keine Leiter sondern lediglich eine kurze Seilschlinge erlaubt.

Neben den neun Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr aus Esch, Fühlingen, Langel-Rheinkassel, Longerich, Lövenich, Merkenich, Roggendorf-Thenhoven, Widdersdorf und Worringen nahmen in diesem Jahr auch zwei Löschfahrzeuge der Berufsfeuerwehr von den Wachen in Chorweiler und Lövenich an der Übung teil. Insgesamt war die Feuerwehr Köln mit rund 20 Fahrzeugen und rund 100 Feuerwehrfrauen und- männern von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr im Einsatz. Rund 50 weitere Personen von Feuerwehr, Johanniter Unfallhilfe, DLRG sowie ehrenamtliche Unterstützer sorgten für die notwendige Hintergrundlogistik.

Feuerwehrerlebnistag 2018

Dienstag, den 01.05.2018

Am Samstag, den 28.04.2018 trafen sich die jüngsten Florianer der Jugendfeuerwehren Worringen und Roggendorf zum 24 Std. Feuerwehrerlebnistag. Dabei verbrachten die Jugendlichen 24 Std. auf der Wache, genau wie die „großen“ Vorbilder bei der Berufsfeuerwehr.
Pünktlich hieß es um 8:30 Uhr Antreten in der Fahrzeughalle, jeder bekam seinen Platz und seine Funktion für den Tag mitgeteilt. Nach einer kurzen Einweisung und Geräteprüfung gab es zunächst ein Frühstück zur Stärkung.
Als das erste Mal an diesem Morgen der Funkmeldeempfänger ging, wurden noch schnell die letzten Bissen auf dem Weg zu den Fahrzeugen aufgegessen. Mit dem Einsatz-Stichwort Verkehrsunfall ging es zum Parkplatz am Stürzelberger Weg. Dort mussten drei verletzte Personen betreut, reanimiert bzw. gerettet werden. Nachdem der Einsatz erfolgreich abgearbeitet war, ging es zurück zur Feuerwache, wo die Reste des Frühstücks weggeräumt werden mussten.
Gegen 11:00 Uhr kam dann der nächste Einsatz für die Jugendfeuerwehr. Es ging nach Roggendorf, gemeldet war ein Feuer in einer großen Halle mit drei vermissten Personen. Nachdem der Gruppenführer die Lage erkundet hatte, setzte er zwei Angriffstrupps unter Atemschutz zur Menschenrettung ein. Während die beiden Trupps in der verrauchten Halle nach den Vermissten suchten, wurde draußen ein Wasserwerfer aufgebaut. Nach wenigen Minuten waren alle Personen gefunden und das Feuer in Form einer Nebelmaschine gelöscht, sodass die Mannschaft den Einsatz erfolgreich beenden konnte.
Zurück an der Feuerwache wurden die Autos wieder einsatzbereit gemacht, anschließend war es Zeit für das Mittagessen, schließlich weiß man nie, wann der nächste Einsatz kommt. Aber es blieb ruhig und so konnten wir gegen 14.00 Uhr zum Dienstsport fahren. Auch regelmäßiger Sport gehört zum Alltag der Berufsfeuerwehr. In der Halle am Erdweg wurde daher ein Zirkeltraining absolviert und Völkerball gespielt.
Der dritte Einsatz des Tages führte uns zum St.-Tönnis-Platz, wo ein Tier in Not geraten war. Am Einsatzort angekommen, musste dieses aus einem Baum gerettet werden. Gesichert durch einen Klettergurt und Seil ging es hoch in den Baum um „Nils“ den Stoffaffen zu retten. Nachdem alle wieder sicher unten waren (auch der Affe), wartete schon das Abendessen in der Wache auf uns. Gestärkt mit Currywurst und Pommes wurden die Feldbetten und Luftmatratzen aufgebaut, denn es wurde im Gerätehaus übernachtet.
Es kam gerade ein bisschen Zeltlager Stimmung auf, als dann um 20:30 Uhr erneut der Funkmeldeempfänger ging. Gemeldet wurde ein Feuer am Golfplatz. Die Gruppenführer erkundeten die Lage und es stellte sich heraus, dass dies ein Fehlalarm war. Auch das gehört zum Feuerwehrleben dazu.
Wir machten uns wieder auf den Rückweg in Richtung Gerätehaus, als über Funk die letzte Alarmierung kam. Bei diesem Einsatz mussten die Jugendlichen nochmal alles geben, denn gemeldet war ein Feuer im Pumpenhaus am Damm in Worringen. Auf Grund der schlechten Wasserversorgung auf dem Damm musste eine Wasserversorgung über eine lange Wegestrecke aufgebaut werden. Vom Langeler Weg über den Werth Weg wurden bis zur Pumpstation auf dem Damm insgesamt 15 B Schläuche mit einer Gesamtlänge von 300m verlegt. Danach waren dann auch die Letzten so müde, dass in der Unterkunft noch ein Film angeschaut wurde bevor alle in ihren Schlafsäcken eingeschlafen waren.
Nachdem die Nacht ohne einen Einsatz verbracht wurde, ging am Sonntagmorgen um 6:30 Uhr noch einmal der „Piepser“. Geweckt durch die Alarmierung, ging es für die Nachwuchskräfte ein wenig verschlafen zum Rhein. Hier wurde noch eine Übung „offenes Gewässer“ absolviert. Nach dem letzten Einsatz wurden die Fahrzeuge und die Feuerwache sauber gemacht, bevor es um 8:30 Uhr „Feierabend“ hieß. Damit war die Schicht für die Jugendfeuerwehr beendet und alle durften nach Hause, wo garantiert der ein oder andere noch ein wenig Schlaf nachholte.
Ein großer Dank gilt allen Beteiligten, die uns bei diesem Tag unterstützt haben.

Die Jugendfeuerwehren der
Löschgruppen Roggendorf/Thenhoven und Worringen

Zahlreiche Beförderungen auf der Jahreshauptversammlung

Sonntag, den 02.04.2017

Die Löschgruppe hielt am 19.03.2017 ihre Jahreshauptversammlung ab. Bei dieser wurden neben einem Rückblick auf das vergangene Jahr auch die Pläne und Ziele für das Jahr 2017 vorgestellt und die turnusmäßig erforderlichen Neuwahlen durchgeführt.
Darüber hinaus gab es im Rahmen dieser wichtigen Veranstaltung zahlreichen Grund zur Freude. Denn Abschnittsleiter Dr. Ruster von der Berufsfeuerwehr Köln war angereist, um einige Beförderungen vorzunehmen. So wurden Jan Schebitz zum Feuerwehrmann, Marco Becker und Mark Lossow zum Oberfeuerwehrmann, Melanie Greven und Michael Stetzkowski zum Unterbrandmeister, Nico Peters zum Brandmeister und Mathias Padziorny zum Oberbrandmeister ernannt. Erforderlich hierfür war jeweils die erfolgreiche Teilnahme an einem Lehrgang nebst Prüfung. So war etwa Nico Peters 2 Wochen an das Institut der Feuerwehr in Münster abgeordnet um dort die Qualifikation zum Gruppenführer zu erlangen. Ein herzlicher Dank an die Kameraden für die in die jeweilige Fortbildung investierte Freizeit, welche der Sicherheit der Mitbürger zugute kommt.

Trauer in der Löschgruppe

Samstag, den 03.12.2016

Die Löschgruppe Roggendorf/Thenhoven trauert um ihren Kameraden UBM Max Blom, der am 23.11.2016 plötzlich und völlig unvorhersehbar im Alter von nur 25 Jahren aus dem Leben gerissen wurde.
Max war als stellvertretender Jugendwart, Ausbildungsbeauftragter und Mitglied der Analytischen Taskforce (ATF) ein äußerst engagierter, zuverlässiger und hilfsbereiter Kamerad sowie ein guter Freund. Mit ihm hat die Einheit ein hoch geschätztes und respektiertes Mitglied verloren.
Max Tod hat uns alle sehr tief getroffen, er hinterlässt eine große Lücke in unseren Reihen und unseren Herzen.
Die Löschgruppe wünscht der Familie, den Angehörigen und insbesondere seiner Verlobten viel Kraft, Halt und Unterstützung für die kommende schwere Zeit.
Für die zahlreichen Bekundungen der Anteilnahme und des Mitgefühls bedanken wir uns.

LG Roggendorf ist Stadtmeister 2016

Sonntag, den 04.09.2016

Am Samstag, den 03.09.2016 fand in Porz-Eil die diesjährige Stadtmeisterschaft der Kölner Feuerwehren statt. Hierbei mussten die Löschgruppen verschiedene Aufgaben, wie z.B. den Aufbau einer Absturzsicherung, einen Atemschutznotfall oder die Reanimation einer bewusstlosen Person bewältigen.
Unterstützt durch die zahlreich mitgereisten Frauen bzw. Partnerinnen der Löschgruppenmitglieder gelang es der Freiwilligen Feuerwehr Roggendorf/Thenhoven, die Punktrichter durch die gezeigte Leistung zu überzeugen. Die Plätze 2 und 3 belegten die Löschgruppen aus Lövenich und Worringen. Damit konnten die Wehrmänner um Löschgruppenführer Andreas Peters den Titel des Stadtmeisters verteidigen und den Pokal, der vom Leiter der Feuerwehr Köln, Herrn Branddirektor Feyrer, übergeben wurde, nach 2001, 2008 und 2014 zum nunmehr vierten Mal entgegen nehmen. Bis in den späten Abend wurde der Erfolg gefeiert, stellt diese Auszeichnung doch das Ergebnis der in jahrelanger Arbeit geleisteten Ausbildung auf hohem Niveau dar.

Bereichsübung 2016

Sonntag, den 26.06.2016

Am Samstag, den 25.Juni 2016, hat die Großübung aller neun Löschgruppen im Kölner Nordwesten mit mehr als 100 Übungsteilnehmern und ca. 50 Unterstützungskräften stattgefunden.
Die Einheiten mussten unter anhaltendem Dauerregen bei sieben verschiedenen Übungsszenarien ihr Können unter Beweis stellen. Hierbei mussten z.B. mehrere Verletzte nach einem Straßenbahnunfall versorgt, einzelne Menschen aus Notsituationen wie z.B. aus einem ca. 4 m tiefen Schacht der Stadtentwässerungsbetriebe befreit oder Brandbekämpfungsmaßnahmen innerhalb von Gebäuden durchgeführt werden.
Im Rahmen der Abschlussbesprechung bedankte sich der Gefahrenabschnittsleiter Dr. Ruster für das hohe ehrenamtliche Engagement der Übungsteilnehmer und Helfer. Diesem Dank schloss sich auch der Direktor der Feuerwehr, Herr Johannes Feyrer, an.
Von Seiten der Löschgruppe Roggendorf ist den Organisatoren der Bereichsübung ein herzlicher Dank auszusprechen. Die ausgesuchten und geplanten Übungsszenarien waren sehr realitätsnah, anspruchsvoll und lehrreich. Insbesondere die bei den Übungen teils erforderliche Zusammenarbeit mehrerer Löschgruppen war als Probe für den Einsatzfall hilfreich.

Zeltlager 2016 Bullay an der Mosel

Freitag, den 03.06.2016

„Warum ist die Mosel so lang? Ich dachte die Mosel wäre ein See.“
Nachdem mit diesem „Vorurteil“ aufgeräumt war konnte das diesjährige Zeltlager der Jugendfeuerwehren aus Roggendorf/Thenhoven und Worringen so richtig beginnen. Nun galt es primär für die Jugendlichen eine Radtour von etwa 30 km zu erstrampeln. Nachdem man bereits deutlich vor 07:00 Uhr losgefahren war wurde zuerst Cochem, die Stadt mit der Reichsburg angefahren. Dort begann die Radtour; ein Peloton aus über 20 Kindern und Betreuern setzte sich in Bewegung. In Bullay angekommen ging es zugleich weiter. Vier große Zelte wollten aufgebaut werden und vor allem gegen den heranrückenden Regen gesichert werden. Dennoch war man glücklicherweise vor dem Regen fertig geworden und dieser erreichte die „Zeltstadt“ auch erst am späteren Abend (und erreichte uns jeden Abend erneut). Nun vor dem Abendessen (was passt im Zeltlager besser als grillen?) traf noch die zweite Gruppe aus Roggendorf/Thenhoven ein. Diese sorgte zuerst mit für einen festlichen Rahmen bei der Fronleichnamsprozession und bei der anschließenden Amtsübergabe des Löschgruppenführeramts.

Tags darauf konnten die Jugendlichen ihren Zusammenhalt bei einer Kanutour über die Mosel (über 20 km) und bei einer Wanderung durch die Weinberge mit Blick auf die bekannten Moselschleifen stärken. Daneben wurde die Zeit mit unzähligen „Weltmeisterschaften“ im Fußball und Wasserschlachten an der Mosel verbracht. Einige geübte Angler versuchten Ihr Glück und beim Abbauen am Sonntag, 29.05.2016 mussten alle wieder gemeinsam anpacken.
Dank gilt den Kameraden aus Worringen, die sich mit viel Mühe um den Großteil der Organisation gekümmert hatten und mit viel Einsatz uns in der „Großküche“ immer mit ihren Küchenkreationen alle satt bekommen haben!

Amtsübergabe bei der Löschgruppe Roggendorf/Thenhoven

Freitag, den 27.05.2016

Nachdem die Mitglieder der Löschgruppe bereits auf der Jahreshauptversammlung im Februar eine neue Löschgruppenführung gewählt hatte, erfolgte am Donnerstag, den 26.05.16, nun die offizielle Amtsübergabe. Brandoberinspektor Heinz Menda und Tino Grunewald gaben ihre Ämter als Löschgruppenführer bzw. stellvertretender Löschgruppenführer nach langjähriger Tätigkeit an Andreas Peters und Nico Peters ab. Rund 16 Jahre war Heinz Menda in der Löschgruppenführung tätig, Tino Grunewald nur unwesentlich kürzer. In diesem Zeitraum wurde in der Löschgruppe viel geleistet und erreicht. So wurde man insgesamt 3 Mal Stadtmeister der Kölner Feuerwehren, die Feuerwehrwache wurde vergrößert und umfangreich modernisiert. Ferner gründete die Löschgruppe einen Förderverein und stellte um auf eine 24 stündige Alarmierbarkeit. Zudem wurde die Ausbildung und Ausstattung verbessert. So wurde etwa ein Defibrillator, eine Wärmebildkamera oder ein Feuerwehranhänger beschafft. In den Zeitraum fielen auch zahlreiche gut gemeisterte Einsätze, wie diverse Hochwasser-/Sturmeinsätze, der Großbrand bei der Firma Ineos, der Einsturz des Stadtarchivs, die Brandsicherheitswachen beim Weltjugendtag sowie überörtliche Hilfen in Münster, Euskirchen und im Hohen Venn. Die Kameradschaft kam bei alledem nicht zu kurz und wurde bei zahlreichen geselligen Veranstaltungen, Feiern bzw. Touren gestärkt.
Andreas Peters, der durch Herrn Branddirektor Dr. Ruster zugleich zum Hauptbrandmeister befördert wurde, dankte stellvertretend für alle Mitglieder für das außerordentliche Engagement, für unzählbare Stunden geleisteter Arbeit und für den hervorragenden Zustand, in dem die Löschgruppe an die neue Führung übergeben wird. Alles in allem hinterlasse die alte Löschgruppenführung sehr große Fußstapfen, die auszufüllen eine sehr ambitionierte Aufgabe darstelle.
Der Tag, der mit einer Altarstation im Rahmen der Frohnleichnamsprozession nebst Segnung des Feuerwehranhängers begonnen hatte, klang danach angemessen bei Gegrilltem und dem ein oder anderen Glas Kölsch aus.